Rückenprobleme durch Winterdecken?
In diesem Jahr ist es mir besonders aufgefallen. Immer mehr Pferde reagieren im Bereich von Widerrist und Trapezmuskel empfindlich. Vor ein paar Tagen habe ich mir bei einem Pferd einen Sattel angesehen und mich gewundert, warum der Sattel recht gut liegt, dass Pferd sich aber am Trapezius kaum anfassen ließ. Als die Besitzerin des Pferdes die Winterdecke wieder auflegte, war mir klar, woher das Pferd die Probleme hatte. Die schwere Winterdecke lag stramm auf dem Widerrist auf, das Material war stabil, aber dadurch sehr schwer. Die Decke hatte keine Gehfalten und war unvorteilhaft geschnitten.
Ganz schnell werden solche Rückenprobleme auf den Sattel geschoben, die Decke, die bis zu 24 Stunden auf dem Pferderücken liegt, wird nicht beachtet.
Decken können auch Scheuerstellen verursachen, die zu kahlen Stellen oder gar Wunden führen können. Auch das sieht man extrem häufig.
Achten Sie darauf, dass die Winterdecke optimal und anatomisch für den Pferderücken geschnitten ist. Im Zweifelsfall sollten Sie eine Decke mit sogenanntem Highneck verwenden. Diese Decken sind am Hals hoch geschnitten und liegen so nicht mit dem ganzen Gewicht auf dem Widerrist. Achten Sie auch auf eine gute Polsterung im Widerristbereich! Achten Sie auf die richtige Größe und nehmen Sie nicht zu schweres Material.
Aufgesattelt hat ein spezielles System entwickelt. Es ist einfach, fast jede Decke ist damit nachrüstbar. Wir werden dies in Kürze auf unserer Homepage präsentieren.